Wissensintensive Dienstleistung

ad

Die Ausgangssituation

Wissensintensive Dienstleistungen sind wichtige Impulsgeber für Innovationen und wirtschaftlichen Wachstum. Sie sind überwiegend projektorientiert organisiert.

  • Spezialisten werden gesucht und die Anforderungen an Eigenverantwortung, Kreativität und Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter steigt.
  • Starke Kundennähe und gleichzeitige internationale und nationale Vernetzung sind erforderlich.
  • Problemlösungen finden in Projektteams mit flachen Hierarchien statt.
  • Wechselnde Arbeitsstrukturen und Rollen, wie die zunehmende Anzahl an Freiberuflern, sind häufig anzutreffen.
  • Standardisierte Prozesse sind selten anzutreffen.
  • Arbeits- und Funktionsteilung gestalten sich schwierig und Unternehmensgrenzen verschwimmen zunehmend.
  • Unternehmen werden als Lernfeld betrachtet.

Folgen:

  • Dezentrale Kompetenzträger behindern den Informationsaustausch im Projekt
  • Wechsel von Projektmitarbeitern ist mit hohem Rechercheaufwand verbunden
  • Hohe Spezialisierung der Mitarbeiter führt zu extremen Auswirkungen bei Fehlbesetzung
  • Lange Einarbeitungszeiten aufgrund zunehmender Komplexität der Aufgaben
  • Weiterbildung an praktischen Einsatz gebunden

Lösungsszenarien

  • Die Projektbesetzung optimieren; Projektmitarbeiter finden, deren Spezialisierung zu den Projektanforderungen passt
  • Unternehmensweite und unternehmensübergreifend Mitarbeiter für Projekte akquirieren
  • Minimierung der Einarbeitungszeiten durch zeitlich und inhaltlich dokumentierte Projekteinsätze
  • Dokumentation des Wissen anderer Kompetenzen; sich ergänzende Kompetenzteams sind möglich
  • Mentorenzuweisung in Kombination mit Projekteinsatz als modernes Weiterbildungskonzept
  • Weiterbildung auf Basis von Projektarbeit