Stand der Technik

Die unternehmensspezifischen Kompetenzen werden in einer Ontologie gespeichert - einem Wissensnetz, das logische Schlüsse über die darin enthaltenen Informationen zulässt. Diese Art der Speicherung von Information ermöglicht es, Ähnlichkeiten zwischen Kompetenzen zu erkennen und diese bei der Suche nach Mitarbeiterkompetenzen einzubeziehen. Diese Technologie basiert auf einer speziell entwickelten und angepassten Softwarearchitektur.

Keys Kompetenzmanagementsystem auf der Basis des Semantic Web ist der menschlichen Entscheidungsfindung ähnlich. Die Suchmechanismen basieren auf einem Algorithmus der Fuzzy Logic. Dieser erlaubt es, Ergebnisse mit Abweichungen vom Anforderungsprofil zu finden. Herkömmliche Suchalgorithmen liefern mit steigender Zahl an Anforderungen eine geringere Zahl an Ergebnissen, bis schließlich keine Ergebnisse mehr dargestellt werden. Mit der Anwendung des Keys Kompetenzmanagementsystems braucht der Suchende seine Anforderungen nicht einzuschränken. Der Suchalgorithmus ist in der Lage, die besten Übereinstimmungen zu finden, selbst wenn eine genaue Übereinstimmung von Anforderung und Verfügbarkeit in der Praxis nicht möglich ist.

Die Software ist in der plattformunabhängigen Programmiersprache Java entwickelt. Die Kommunikation zwischen Client und Server findet mithilfe von Webservices statt. Hierdurch wird die Integration des Systems in heterogene IT-Infrastrukturen unterstützt.

Der modulare Aufbau macht das System leicht skalierbar. Beispielsweise werden je nach Kundeninteresse Versionen angeboten, die lediglich die Kompetenzzuordnung oder die Suchfunktion zur Verfügung stellen, während das Modul zur Beschreibung der Personalentwicklung ggf. zu einem späteren Zeitpunkt intergriert werden kann.